Adobe Spark Page

Adobe ist aus der PC Welt seit Jahrzehnten nicht wegzudenken und spielt zunehmend im Bereich der Tablets (insbesondere des iPads) eine größer werdende Rolle. Dies kommt durch ein ganzes Bundle toller Apps, die zusammen mit der Adobe Creative Cloud eine fantastische Alternative im Bereich der Bildbearbeitung aber auch der Präsentationstechniken bieten. Mein absoluter Favorit bislang ist hierbei Adobe Voice, HIER und HIER habe ich bereits darüber geschrieben.

Nun kam neulich ein weiteres Tool auf den Markt, Adobe Spark Page, dessen Schwerpunkt auch auf dem Präsentieren liegt, jedoch mit einem visuellen Fokus, keinem auditiven. Vom Aufbau allerdings ähneln sich Adobe Slate und Adobe Voice sehr und auch der kleine Wermutstropfen, nämlich das zwangsweise Anmelden zu Beginn, wurde natürlich übernommen. Ärgerlich.

IMG_1279

IMG_1280

Nach dem Einfügen eines ersten Bildes, bieten sich unten weitere Möglichkeiten, Präsentationen und visuelle Geschichten zu erstellen. Dazu gehören Texte in verschiedenen und ansprechenden Layouts, Fotos, Links und weitere Fotodarstellungsmöglichkeiten. Diese Fotocollagen(u.a.) kann man dann wieder beschriften und mit Texten unterlegen.

IMG_1277

Adobe Post versteht es, sehr anspruchsvolle und stylistisch niveauvolle Geschichten und Präsentationen zu stellen, die man durch einfach “Scrollen” in einer Art Magazin- Format abspielen lässt. Somit werden Worte und Bilder schön miteinander verbunden und bieten eine interessante Alternative zu anderen Präsentations- und Storytellingtools. Ich finde, Adobe schafft es ganz hervorragend, intuitive Oberflächen anzubieten, die ansprechende Ergebnisse hervorbringen, ohne lange Einarbeitungszeit zu benötigen. Bislang ist Adobe im Bereich des digitalen Geschichtenerzählens die Referenz, das steht fest. Die App ist kostenlos.

Leider liegt bislang noch nicht die Möglichkeit vor, die erstellte Story/ Präsentation in der Foto App abzuspeichern, wie es seit neuestem bei Adobe Video der Fall ist. Fertige Ergebnisse müssen zu Adobe hochgeladen werden und können per Link verteilt werden. Schulisch natürlich ungünstig. Da dies aber auch (vermutlich aufgrund des großen Erfolgs der App) bei Adobe Voice nachgesteuert wurde, bin ich guter Dinge.