Die iCloud muss nicht alles speichern

Die iCloud muss nicht alles speichern

Die iCloud muss nicht alles speichern

Ich habe mich heute ein wenig durch die Einstellungen des iPads und des iPhones durchgeklickt. Ich bin dabei über den Unterpunkt ‘Benutzung’, in die iCloud Einstellungen gelangt. Dort hat man die Möglichkeit, seinen Speicher zu Verwalten. Bei genaueren Hinschauen fand ich Apps, die mir dort unangebracht erschienen, wie Dropbox und GoodReader. Wieso? Weil diese beiden Apps, wenn man sie richtig bedient, nur auf andere Wolken zugreifen sollten und in dieser Wolke eigentlich nichts zu suchen haben. Das Dropbox-Programm greift auf die Daten des Dropbox-Servers (was ja die Clouds/Wolken nun ein mal sind), gespeichert werden die Daten auf dem iPad nur, wenn man diese betrachtet oder in eine andere App schickt. Diese, ich nenne sie mal temporären Dateien werden dann, wenn das Back-Up in die Cloud transferiert wird mit gesichert und man hat die Dateien in zwei separaten Cloud-Services.Der GoodReader hat zwar auch Zugriff auf die iCloud, aber in meinem Fall nutze ich diesen nicht, weshalb er auch aus meinem Back-Up verschwunden ist. Ins Back-Up wandern die Dateien dennoch. Es verhält sich mit ihm ähnlich wie mit der Dropbox.

Anders verhält es sich mit den gespeicherten Fotos, die werden separat vom 5GB-Limit via Photostream speichert. Diese muss man nicht unbedingt auch auf das iCloud-Back-Up speichern, nimmt nur Platz weg. Aber man sollte Bedenken, dass Videos nicht unter Photostream synchronisiert werden.

Was kann man gegen zu viel Daten in der Wolke machen? Einfach in den unten beschriebenen Pfad gehen und die Apps, die man nicht für sein Back-Up braucht mit der altbekannten Wischgeste entfernen. Leider hat Apple es ja nicht verstanden, dass 5 GB für Back-UPs von mehreren Geräten, in meinem Fall ein iPhone und ein iPad, zu wenig sind. Lieber hätte ich es gefunden, wenn diese Back-UPs unabhängig vom iCloud-Volumen gespeichert würden, oder dass man 5 GB pro Gerät bekommen hätte. So muss man aufpassen, wo, wie und ob seine Daten in Apples Wolke gelangen.

Nachdem ich mein Back-Up ausgemistet habe, habe ich satte 3 GB ins virtuelle Nirwana geschickt und ein Update auf die von Apple angebotene Speicheraufstockung kann noch mindestens ein Jahr warten!

Man findet die Einstellungen hier:

Einstellung>Allgemein>Benutzung>iCloud/Speicher verwalten>BackUp>BackUp Optionen

Comments ( 2 )

  • Ich finde die Tipps nützlich und die Gedanken zum Backup von Dropbox oder GoodReader-Dateien sehr interessant. Das war mir nicht bewusst.

    Ich halte es allerdings generell für problematisch, wenn Lehrkräfte die iCloud nutzen. Zwar sind Arbeitsblätter, Texte oder “anonymes” Unterrichtsmaterial unproblematisch. Aber wenn Unterrichtsfotos, Schülerhausaufgaben, Schüleremails oder gar eine Notenliste in die iCloud wandert, werden Datenschutzrichtlinien verletzt.

    Apple verbietet Unternehmen und Bildungseinrichtungen die Nutzung der iCloud (seit Einführung des VPP, vorher gab es offiziell nichts anderes als die private Nutzung). Und unser aller Arbeitsgeber, die öffentliche Hand, verbietet dies ebenso. Gilt auch für Dropbox, Doodle & Co.

    Das klingt pingelig. Kostenlose Internetdienste haben einen Preis – die Aufgabe der Privatsphäre. Für sich privat kann man diese Entscheidung fällen. Aber wie glaubwürdig bin ich als Medienpädagoge bei meinen Schülern, wenn ich diese Dienste selbst in Anspruch nehme?

  • Dopsen

    Danke für den Kommentar! Umso nützlicher ist es ja, darauf hinzuweisen, dass man das, was in die Cloud kommt, regulieren kann. Da ich ja offiziell kein Lehrer bin und ich keinerlei “heikle” Daten auf dem iPad habe, sehe ich es dann auch als ein Tipp für alle, auch dem privaten Nutzer. Aber diese Fass mit der Privatsphäre und Cloud-Diensten will und werde ich hier nicht aufmachen, darüber gibt es schon genug Meinungen im Netz.

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