Mobiles Lernen und die Viren: A Neverending Story

Mobiles Lernen und die Viren: A Neverending Story

Mobiles Lernen und die Viren: A Neverending Story

In regelmäßigem Abstand erhalten wir Hiobsbotschaften der Deutschen Telekom wie diese (siehe Foto). Bei knapp 200 in Frage kommenden Rechnern eine Herzstillstandbotschaft für den Administratoren. Beim letzten Mal bedeutete dies die Neuinstallation von knapp 60 Laptops. Bei der vorhergehenden Virensuche auf den Schülernotebooks sah ich das Ausmaß, dessen ich mir nicht ansatzweise bewusst war. Nahezu alle Rechner hatten Viren- bzw. Trojanerfunde. Ja,ja, die müssen nicht alle schlimm sein… Mich macht das aber hochgradig nervös. Rechner mit deaktiviertem Virenschutz, Rechner mit drei (!) verschiedenen Virenprogrammen und Rechner mit völlig veralteten Betriebssystemen und Virenständen. Ich habe mittlerweile so ziemlich jeden gängigen Virus gesehen. Nach drei Jahren schockt mich nicht mehr viel. Nur die Arbeit, die dahinter steckt!

Ich für meinen Teil hoffe, dass das iPad und iOS auch weiterhin derart sicher bleiben und ich bei einem solchen Schreiben der Telekom nur noch die Rechner der Fachräume und Kollegen ins Visier nehmen muss. Ach ja, beim letzten Durchgang war übrigens der Bösewicht ein Rechner, der nicht von einem Kind bedient wurde, sondern von Erwachsenen. ;))

Comments ( 5 )

  • Mehrere Virenscanner haben manchmal zur Folge, das sie sich gegenseitig deaktivieren. Sinnvoll ist nur ein guter Virenscanner im laufenden Betrieb. Und bitte nicht die kostenlosen! Wenn man die IOS Geräte nicht einem Jailbrake unterzieht, fängt man sich da auch nicht schnell was ein. Eigentlich braucht man keine Windows Systeme in Schule mehr. Selber habe ich das im Jahr 2007 schon gemerkt, als ich das Freie Christliche Gymnasium nur mit Apple Systemen gebaut und betreut habe.

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  • Linux hat deswegen kaum Virenbefall, da es nicht verbreitet genug ist. Wenn iOS eine weitere Verbreitung erfährt, wird der von Dirk erwähnte “Schutz” nicht mehr sehr lange wirken. Für Windwos gab es anfangs auch kaum Viren…

    Die Ursache dieser Probleme ist leider Anwenderverhalten. Der Betrieb von Windows mit Administratorrechten ist oft die Regel denn die Ausnahme. Virenschutzprogramme und personal Firewalls sind oft genug ursächlich für die Ausbreitung von Viren – keinesfalls nur die guten “Verhinderer”.

    Ich kenne die Struktur von MacOS und iOS leider nicht gut genug, um Aussagen über die Mehrbenutzerfähigkeit mit Rechteverwaltung machen zu können. Dieses Problem wird in heterogenen Netzwerken bleiben. Monokulturen – sei es Windows, Apple, Linux – wird man eigentlich nicht gerne haben wollen.

    @andreas
    Für die Schulgeräte hat IServ eine Lösung. Man kann im Prinzip auch Schülergeräte damit aufsetzen und sichern (auch für zu Hause), aber damit nimmt man auch dem Schüler viele Freiheiten.

    Man kann das WLAN auch “routen” und damit am Accesspoint sichern. Dadurch fällt dann auch die Rechnerfreigabe am IServ weg – und du brauchst auch die Apple-URL nicht mehr in der “Goldlist”.

    Besser wäre es, den Anwender kompetent zu machen. Genau das geht in diesem Bereich allerdings mit Applegeräte kaum, weil es ja “sicher” ist.

    • Hi Maik,

      an dieser Stelle gebe ich dir Recht. Also bei dem letzten Satz. Darüber habe ich so noch gar nicht nachgedacht. Danke für den Impuls. Ich werde mich bemühen, die Thematik im Auge zu behalten und die Kinder zu sensibilisieren, wie es anhand gelebter (negativer) Beispiele in meiner Notebookklasse auch geschehen ist.
      Die Geräte einschränken ist so natürlich in einer elternfinanzierten Variante nicht machbar.
      UPS, du hast angerufen. Melde mich später bei dir. 😉

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