Nutzung diverser Apps im Unterricht – ein erster Erfahrungsbericht

Nutzung diverser Apps im Unterricht – ein erster Erfahrungsbericht

Nutzung diverser Apps im Unterricht – ein erster Erfahrungsbericht

Seit gut sechs Wochen arbeiten wir mit dem iPad im Unterricht und es wird Zeit für ein erstes Resümee… Am letzten Schultag vor den Osterferien konnten die iPad´s von den SchülerInnen in Empfang genommen werden (siehe hier). Günstig war, dass nach der Anmeldung der Geräte bei itunes alle SchülerInnen ihre iPad´s mit nach Hause nehmen konnten. So konnte jede/r den Appstore während der Ferien durchstöbern und sich mit den Programmen auseinandersetzen.Folgende kostenpflichtige Apps wurden von allen erworben:

Ein zentrales Problem bei der Arbeit mit zwei verschiedenen Betriebssystemen und den zugehörigen Programmen ist die Konvertierung einzelner Dateien. Alle vier oben abgebildeten Programme können dies jedoch leisten. Ein starkes Agument für die Arbeit mit diesen Programmen. Pages, Numbers und Keynote sind mit den windowsbasierten “Office” – Programmen zu vergleichen. Wer sich mit Word, Excel und Powerpoint auskennt, wird keine Schwierigkeiten haben, mit den Pendants auf dem IPad zu arbeiten.

Die Vorteile der apple-basierten Programme liegen jedoch in ihren Import- / Exportfunktionen. So können “Pages”, “Numbers” und “Keynote”

  • Office – Dateien öffnen,
  • in das eigene Format konvertieren und
  • dann wieder als Office Dateien exportieren.

Das halte ich für einen echten Vorteil für Nutzer wie mich, die in der Schule mit dem iPad arbeiten und zuhause den PC stehen haben.

Als “Logistikzentrum” steht uns “Goodreader” (hier beschrieben) zur Verfügung. Dateien, vor allem im pdf-Format, können im Unterricht bearbeitet werden. Zwei Beispiele aus dem Geschichtsunterricht:

  1. Anhand einer Europakarte im pdf-Format konnten die Bündnisse im 19. Jahrhundert in Europa dargestellt werden.  BWS-05550669-BG02-Triple-Entente – flattened
  2. Figuren / Psoitionen auf einem Bild benennen: Von NICO

“Goodreader” ist ein mächtiges Instrument. Die Ausnutzung aller zur Verfügung stehenden Funktionen liegt derzeit bei ca. 20 %.

Vielleicht nicht immer inhaltlich richtig, aber richtungsweisend für die Nutzung des iPad als Werkzeug:  Das Erstellen einer Tagebuchseite

oder eines  Versuchsprotokolls.

Auch das geht:

Bisher zeigt sich der Vorteil in der Nutzung digitaler Arbeitsmaterialien darin, dass Dokumente papierlos bearbeitet und gespeichert werden können. Die nächste Aufgabe wird das Anlegen einer Ordnerstruktur sein, die es eben auch ermöglicht, handgeschriebene Arbeiten zu archivieren. Nicht jede Aufgabe muss mit dem IPad gelöst werden. Das Ermuntern zum Finden individueller Lösungsstrategien eröffnet den SchülerInnen neue Lernfelder.

Zur Zeit konzentrieren wir uns auf wenige Programme, die es uns erlauben,

  • Arbeitsblätter zu bearbeiten,
  • schriftliche Arbeiten anzufertigen,
  • Interviews / Zeitungsartikel zu erstellen oder
  • Kartenmaterial zu kommentieren.

Drei grundlegende Funktionen (Sprach-, Bildaufnahme, Schlagwörter erstellen) leistet ein Programm, das kostenlos ist: “Evernote” (siehe hier )  Es ist sehr einfach und intuitiv aufgebaut und eignet sich für die Erstellung von Tagebuchnotizen. Evernote kann ebenfalls auf den PC installiert werden, sodass die Aufzeichnungen am heimischen PC weiter bearbeitet werden können.

Comment ( 1 )

  • Respekt, weiter so! Ich finde es immer wieder spannend, bei Kollegen über den Tellerrand schauen zu können, wie sie das iPad im Unterricht einsetzen. Wir selbst arbeiten nun schon 1 Jahr damit und täglich gibt es neue Erfahrung pädagogisch sinnvoll umzusetzen. Eines steht fest – der Unterricht wird durch das iPad abwechslungsreicher und die Schüler können sich kreativer einbringen. Tipp: Mit der Anwendung applist.me kann man aus seinen Apps aus iTunes eine Übersicht erstellen lassen und sie per Link veröffentlichen.
    http://www.info-farm.eu/index.php/ipad-informationen/105-liste-aller-bisher-verwendeten-apps
    Gruß Janka

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