QR Codes im Unterricht

QR Codes im Unterricht

qr_code_without_logoQR Codes (Kurzform für Quick Response) diese schwarz- weiss gemusterten Bildchen, die auf vielen Fahrzeugen, Verpackungen, Flyern, in der Werbung,  aber auch in Museen und Ausstellungen aufzufinden sind, können unterrichtlich sehr gut eingesetzt werden. Die QR Codes, eine Art Barcode, können mittlerweile auf allen digitalen Endgeräten und allen Betriebssystemen eingescannt und ausgelesen werden. Zahlreiche Scan- Apps sind in den einschlägigen Appstores zu finden, die meistens kostenlos sind bzw. maximal zwei Euro kosten. Qr Codes im Unterricht helfen dabei, Schülern gezielte Arbeitsaufträge zu liefern, ihnen Informationen oder weiterführendes Material direkt zur Verfügung zu stellen. Das Internet bietet viele Informationen und verleitet bei fehlender Informationsbeschaffungs- bzw. Filterkompetenz leider dazu, dass Zeit verbrannt wird, wenn die Schüler mit dem Internet “alleine gelassen werden”. Hinter einem QR Code steckt nichts anderes als ein Link zu einer Internetseite, einer Karte, einer Visitenkarte oder einer Emailadresse. Einscannen und es öffnet sich entweder ein integrierter Browser oder (im Falle des iPad) Safari. Meinen Schülern hilft dies oft, wenn es darum geht, Internetadressen abzuschreiben, die etwas länger oder komplizierter sind. Bei meiner Arbeit mit Integrationskindern sorgten die QR Codes dafür, dass die Kinder durch das Einscannen die Möglichkeit hatten, ohne großen Zeitverlust mit den Aufgaben zu beginnen. Schöne Unterrichtsideen sind auch das Verwenden von QR Codes bei Rallyes oder Schnitzeljagden. Sie können aber auch gut in der Portfolioarbeit eingesetzt werden oder als Lösung beigefügt werden, die nicht sofort sichtbar sein soll. Die Einsatzmöglichkeiten sind zahlreich, die Nutzung simpel. Das Einscannen bedarf keiner weiteren Erklärung, nur vielleicht, dass darauf geachtet werden sollte, werbefreie Apps zu verwenden. Leider ist in den meisten kostenfreien Apps wie Barcoo oder Qrafter Werbung enthalten und man muss darüber hinaus noch manuell einen Browser starten. Mein absoluter Favorit ist die App Scan.

Sie ist unglaublich schnell im Erkennen der Codes, funktioniert auch bei Bewegung und konzentriert sich auf das, was sie machen soll. Kein Schnickschnack, kein gar nichts. Scan ist eine der wenigen Apps, die auch nach drei Jahren keinen ernstzunehmenden Konkurrenten auf meinem iPad zu befürchten haben. Was Scan nicht kann, sind QR Codes selbst zu generieren. Das oben genannte Qrafter kann dies beispielsweise. Ich für meinen Teil mache dies jedoch am Rechner, indem ich eine beliebige URL kopiere und sie auf goqr.me einfüge. Die Seite generiert mir in Sekunden einen Code, den ich als PDF oder JPG in verschiedenen Auflösungen herunterladen kann.

IMG_1205

Comments ( 3 )

Post a Reply

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

.