Smart Notebook App – Das lange Warten hat (leider) ein Ende…

Smart Notebook App – Das lange Warten hat (leider) ein Ende…

Smart Notebook App – Das lange Warten hat (leider) ein Ende…

Ich nehme es vorweg, die App kostet 5,49 Euro! Ja… Sie haben richtig gehört. Zuviel also vermutlich, um sie als verpflichtende App für unsere Schüler zu nutzen. Und noch dazu: Warum auch?

Sie wurde lange und groß angekündigt und ist, gelinde gesagt, eine komplette Enttäuschung. Sie ist nichts anderes als eine sehr abgespeckte Version der bekannten Notebook Software. Zu abgespeckt in meinen Augen. Die Grundfunktionen: Handschrift, Schrift, Fotos einfügen (incl. Sound), Radiergummi. Das war es.

Was sie erfolgreich kann, ist das Öffnen von Smart Dateien, um sie auf dem Pad zu bearbeiten. Aber auch hier meine Frage: Warum? Das iPad kann wegen des fehlenden USB Anschlusses ohnehin nicht mit dem Board kommunizieren. Und zum reinen Projizieren brauche ich kein mehrere tausend Euro teures Gerät.
Ich habe hier den kompletten Umfang der App beschrieben und erspare mir, detaillierter auf meine weiteren Enttäuschungen einzugehen. Kollaboratives Arbeiten? Fehlanzeige! ( Apps wie BaiBoard sind hier weit voraus). Datenexport ist lediglich über Email möglich… Dropbox? Dav? SkyDrive? Fehlanzeige!
Setzen, sechs! ( oder man korrigiere mich, wenn ich etwas Positives übersehen habe )

Comments ( 5 )

  • Mache wir uns nichts vor. Smart hat erkannt: Wenn Du ein iPad mit Apple TV und Beamer im Klassenzimmer hast, brauchst Du kein Smartboard mehr. Rechnet mal aus, was es kostet Smartboards aufzuhängen oder ein iPad mit Apple TV und WLAN hinzustellen.

    • Das Paradoxe ist ja, dass die Preise der Geräte dennoch zu steigen scheinen…

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  • Liebe iPad-Freunde und SMART-Gegner (nicht ganz ernst gemeint),
    die harte Kritik von Herrn Hofmann hat mich doch sehr geschockt, habe doch auch ich lange auf diese App gewartet. Gestern nun habe ich sie getestet, nachdem ich von der empfohlenen Educreations-App (siehe Kommentar dort) nicht ganz überzeugt bin, wenngleich diese kostenlos ist. Dass mit der SMART-Notebook App sich der Kauf eines Borads erübrigt ist schon etwas weit hergeholt. Das wäre ja fast so, wie wenn man die Kreidetafel entfernen würde und den Schülern Schiefertafeln (mit elektronischem Anschluss) überreichen würde. Die Größe einer Tafel ist nun einmal nicht auf den Arbeitsplatz eines Schülers (iPad) zu reduzieren und ich möchte mein Board seit 10 Jahren nicht mehr missen. Für mich ist die Kombination Board und App geradezu ideal. Schüler können von mir erstellte Tafelbilder kommentieren und weiterentwickeln, ich sammle die Ergebnisse und wir können gemeinsam an der großen Tafel weiterarbeiten und und und….
    Seien wir fair – beides hat Vor- und Nachteile; aber beide haben ihre Berechtigung.

    • Lieber Herr Janka,

      nein nein, ich bin kein Smart Gegner. Ich sehe nur die Preise und erkenne, dass die Boards nur in ganz wenigen Schulen flächendeckend eingesetzt werden können. Ich möchte es auch nicht missen in meiner Klasse und genieße die Autarkie, die mir meine Klassenraumausstattung bietet. Nur bitte, für 5,49 Euro ist dies ein Schlag gemessen an den Möglichkeiten! Der Funktionsumfang lädt definitiv nicht dazu ein, das iPad kombiniert zu nutzen. Zumal mir dies auch nicht fehlt, wenn ich die entsprechende Präsentationsfläche habe. Eine Berechtigung haben alle Systeme, nur zusammen harmonieren tun sie nicht.
      Ich bin davon enttäuscht und ärgere mich über das Geld.
      Das Board an sich zweifle ich aber deshalb nicht an.

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