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Ein Blick über meine Schulter

Da viele Menschen mich fragen, wie ich mit dem iPad arbeite und welche Programme ich benutze, will ich in diesem Rahmen einige Apps vorstellen und wie ich diese in Kombination mit anderen Apps verwende. Dabei möchte ich auch außerhalb von Apps auch noch einige Webanwendungen vorstellen, die mir dabei helfen, meinen Alltag zu überstehen. Diese Variante ist total subjektiv, wahrscheinlich nur für meinen Arbeitsrythmus zu gebrauchen, doch ich hoffe, diese Beschreibung kann einigen helfen, den Wust an Apps und deren Nutzen zu überblicken. Continue reading

An abrasive surface = eine raue Oberfläche

Unser Blog beschäftigt sich ja, im Groben, mit Tablets. Aus diesem Grund schaue ich gelegentlich (aber zum ersten Mal hier im Blog) über den Apple’schen Tellerrand. Heute: Das Microsoft Surface RT

Ich hatte eine gewisse Hoffnung, dass das Microsoft Surface RT eine wirkliche Konkurrenz für das iPad und Apple werden könnte. Endlich mal etwas mit Hand und Fuß. Ein preisnahes Tablet, welches die Sparte ‘Post-Pc-Device’ hätte aufmischen können und Apple Dampf gemacht hätte.

Was ich dann bei YouTube sehen musste hat mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geschmissen. Waren Microsoft nicht die, die auch Vista zu verantworten haben?

In dem ersten Video zeigt jemand wie die, für die neue Prozessor-Strukur angepasste, Office-Produkte auf dem Surface RT sich einen zurecht ruckeln.

Das war sehr ernüchternd für mich. Die Tatsache, dass Office vorinstalliert ist, war für mich, das eigentliche Kaufkriterium, was das Tablet vom Sofa ins Büro bringen würde. Aber so?

Das zweite Video kann man im Allgemeinen als ‘Shitstorm’ bezeichnen. Denken wir uns einfach mal die Kommentare des Youtubers weg und lassen wir die Bilder auf uns wirken:

Nicht nur Word ruckelt, einfach alles scheint zu ruckeln! Es fällt auch auf, dass die “alte” Windows Oberfläche dem User wirklich Fingerfertigkeit abverlangt, oder liegt es auch am Ruckeln? Erstaunlich war auch der Aquarium-Test, eigentlich ein Microsoft-Produkt, es zeigt sich, dass das Surface eine ordentliche Anzahl von Fischen im Aquarium darstellen kann, aber dann hält er das aktuelle iPad ins Bild und es zeigt das gleiche Aquarium, nur tummeln sich so viele Fische wie in einem Zuchtbecken – WOW! Sein Fazit fällt nicht wirklich positiv aus, er wird das Gerät wieder zurückschicken und auf das Surface Pro, welches mit einem Intel Prozessor ausgestattet sein wird, warten. Ist wenigstens das Pro eine Alternative zum iPad? Meiner Meinung nach ein klares Nein, da der Preis sich bei über tausend Euro ansiedeln wird und es sich mehr in Richtung Laptop orientieren wird.

Ich möchte hier nochmals verdeutlichen, dass ich mich wirklich auf das Surface gefreut habe. Ich bin ein Fan von Technik, Apple nur im speziellen. Aber das was Microsoft da verzapft hat, bestärkt meinen Eindruck, dass alle Hersteller nicht wirklich an Apple vorbei, geschweige denn heran kommen werden. Schade, denn Monopole finde ich auch nicht gut, aber zur Zeit scheint Apple eine ganze Produktspate zu dominieren.

Das iPad mini im supermini Kurztest

 

Nun ist es gestern tatsächlich passiert: Ich hatte ein iPad mini in der Hand und konnte mir ein persönliches Urteil von diesem 'revolutionierenden' Gerät bilden. Ich hatte es zwar nur ca. 10 Minuten in der Hand, konnte aber die Apps, die für die Schule, oder das Arbeiten allgemein, gedacht sind, ansehen. Denn bleiben wir ehrlich, das iPad wird gerne als der ideale Couchcomputer gesehen – und das ist es mit Abstand. Das iPad mini lädt noch mehr als sein Vorgängermodell dazu ein, beim allmontaglichen “Wer wird Millionär?” gucken auf dem Sofa im Internet zu surfen, oder die Hülle und Fülle der Apps zu benutzten. Aber sein wir ehrlich, mit diesem 7,9″ Zoll Display, kann man nicht wirklich lesen oder tippen, oder?

Ich konnte eine Buchseite via iBooks lesen und war beeindruckt! Es einfach so in einer Hand zu halten, mit dem gefühlten Gewicht eines Kolibris. Das war schon ein anderes Leseerlebnis, als es auf dem “alten” 9,7″ Zoll und IMENS schwereren iPad. Also für das Lesen kann ich dem iPad mini ein Plus geben, aber schreiben?

Es im Hochformat mit beiden Händen zu halten und auf die kleine Tastatur zu tippeln, kann für kurze Eingaben reichen, lange Texte werden bestimmt schwierig – das konnte ich während meines Minitests nicht ausprobieren. Die Tastatur im Querformat kann zum Schreiben ausreichen, nur sollte man besser die Umlautetastatur deaktivieren, da sie zu viel Platz einnimmt. Die klassische Tastatur sollte für etwas mehr als die Googlesuche oder das eintippen von Kurznachrichten ausreichen.

Wie sieht es mit der Auflösung aus? So ganz ohne Retinadisplay – geht das noch? Ich selber benutze ein iPad2 und besitze ein iPhone 4s, also bin ich mit beiden Welten, der Hochauflösenden und der der Monsterpixel, vertraut. Mir sind die fehlenden Pixel des iPad mini während meiner Begutachtung nicht aufgefallen. Hätte ich das iPhone daneben gehalten, wäre ich bestimmt entgeistert gewesen, aber so hat es Spaß gemacht, die Apps in einer kleineren Größe abspielen zu können. In Real Racing 2 konnte ich ruckelfrei über die Piste sausen. Bad Piggies flogen ohne Probleme hin und her in Ihren tollkühnen Kisten. Aber dies sind die Dinge, die ich mit Couchcomputern in Verbindung bringe. Wie sieht es mit Pages, Numbers oder Keynote aus?

Ich persönlich fand es zu klein und zu fummelig, aber vielleicht lag es auch an dem fehlenden Smartcover, welches ich für unabdingbar für das Tippen auf dem Touchscreen halte. Pages kann man locker benutzten. Bei Numbers fällt die Größe – oder besser Kleine – des Displays deutlich auf. Es ist mir zu klein, alles genau in der Tabelle zu erkennen. Es sei denn, ich schob es quasi unter meine Brille ( Übertreibungen sind gewollt). Für Keynote gilt prinzipiell das Gleiche. Es ist umständlich die Buttons für die Animationen zu treffen.

Also könnte ich eine Klasse mit iPads mini – oder heißt es iPad minis? – ausstatten? Dafür spricht der Preis, es ist deutlich billiger als das iPad der vierten Generation. Aber Apple verkauft immer noch das iPad2, welches genau die gleichen inneren Werte aufweist, wie das iPad mini, also gleicher Prozessor und gleicher RAM, ist nur knapp teurer, dafür aber schwerer.

Als Alternativ für den zündelnden e-Book Reader ist das iPad Mini sicher eine Überlegung Wert. Das Couch Surfen wird auch noch einmal erleichtert sind gemütlicher. Aber eine Aternative zum Arbeiten mit dem großen iPad kann das iPad mini nicht sein, dafür ist es doch zu klein.

 

 

Die iCloud muss nicht alles speichern

Ich habe mich heute ein wenig durch die Einstellungen des iPads und des iPhones durchgeklickt. Ich bin dabei über den Unterpunkt ‘Benutzung’, in die iCloud Einstellungen gelangt. Dort hat man die Möglichkeit, seinen Speicher zu Verwalten. Bei genaueren Hinschauen fand ich Apps, die mir dort unangebracht erschienen, wie Dropbox und GoodReader. Wieso? Weil diese beiden Apps, wenn man sie richtig bedient, nur auf andere Wolken zugreifen sollten und in dieser Wolke eigentlich nichts zu suchen haben. Das Dropbox-Programm greift auf die Daten des Dropbox-Servers (was ja die Clouds/Wolken nun ein mal sind), gespeichert werden die Daten auf dem iPad nur, wenn man diese betrachtet oder in eine andere App schickt. Diese, ich nenne sie mal temporären Dateien werden dann, wenn das Back-Up in die Cloud transferiert wird mit gesichert und man hat die Dateien in zwei separaten Cloud-Services. Continue reading

didacta 2012

Am Mittwoch gibt es jede Menge an Eindrücken von digitalen Lernwelten. Ich bin gespannt, was auf der Bildungsmesse geboten wird. Natürlich hoffe ich, dass mir vielfältige Impulse für den kommenden Unterricht in der “Wadlschulpad”-Klasse. Folgt man dem unten stehenden Link
http://www.didacta-hannover.de/veranstaltung/n-21-das-glaeserne-digitale-klassenzimmer/SON/45379#program
dann kann man hoffen.