Was ist dem Lehrer lieber als die Ferienzeit? | Gastbeitrag

Was ist dem Lehrer lieber als die Ferienzeit? | Gastbeitrag

Um möglichst entspannt in die Ferien starten zu können, kann das iPad tatsächlich helfen. Ja, jetzt gucken alle Lehrer komisch, weil doch jetzt Stress ist mit Noten und so weiter und so weiter.

Ja, stimmt. Hält uns aber ja nicht davon ab ein bisschen vom Tag schon mit dem Gedanken an die Ferien zu verbringen…

 

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Meine liebste Vorbeitungsoption für Ausflüge ist Pinterest geworden. Diese App funktioniert wie ein RSS Feed für Bilder. Viele Info Bilder schleichen sich bei mir ein, aber auch viele Ideen zum Beispiel für Urlaub oder (mein Highlight!) Lifehacks. Wer also seinen Urlaub schon einmal anstoßen will, kann auf Pinterest tolle Ideen finden. Es gibt tolle Bilder von Städten, die als Map dienen und dir sagen, wo du auf jeden Fall mal gewesen sein solltest. Dabei kann man wählen zwischen den eigenen Vorlieben und Geheimtipps. Zu den Geheimtipps gehört übrigens auch Couchsurfing… Aber das ist nur für die Lehrer wie mich, die Teilzeit arbeiten und sich keine Luxushotels leisten können… Pssssst!

Das ganze lohnt sich auch bei bestehendem WLan in der Freistunde, denn alleine, wenn du Martinique bei Pinterest eingibst, die Strände siehst und praktisch fühlst, dass es doppelt so warm ist wie bei uns, steigert das die Laune.

 

Wenn wir schon beim Wetter sind… Da dieses Jahr der Sommeranfang mit 13 Grad nur zwei Grad wärmer war als Heiligabend ist das Interesse an der Besserung der Wetterlage groß. Eine ziemlich spannende, aber wenig aufregende App ist Warnwetter. Diese App des deutschen Wetterdienstes macht einen sehr zuverlässigen Job UND wenn es dann wirklich mal zum katastrophalen Sommergewitter kommt, bist du informiert. Besonders im Winter denke ich, wird mir die App helfen, Glatteis und Co ein wenig entspannter zu händeln.

 

Zur Entspannung nutze ich (zwar immer und nicht nur jetzt) iYoga auf dem iPad. Das geht entweder praktisch zu Hause oder in einer Freistunde in der Schule in einem nicht genutzten Raum (bei neugierigen Kollegen bitte von innen abschließen…)

Diese Yoga App ist die beste, die ich je gefunden habe. Es werden viele der traditionellen Übungen in drei Stufen erklärt und durch geführte Videoanleitungen jedem verdeutlicht in Wort UND Bild. Zudem erfährst du in den Infotexten die Wirkungen der Übung und auch etwaige Hinweise, wann die Übung nicht gemacht werden sollte. Etwas blöd an der kostenlosen App ist, dass es tatsächlich In-App-Käufe gibt, allerdings nur für die geführten Programme. Wer sich seine Routine selbst zusammenstellt, ist fein raus mit einer qualitativ hochwertigen, informativen und kostenlosen App. Wie man sich seine Yoga Routine zusammenstellt, findet man übrigens sehr hilfreich bei Pinterest

 

Nach einer nervenaufreibenden Zeugniskonferenz, die wahrscheinlich alle vorherigen Entspannungserfolge wieder zerstört hat, ist mir iYoga zu wenig und es muss schon etwas Härteres her, um den Stress loszuwerden. Dazu ist die zeiteffiziente App Seven zu empfehlen: 7 Minuten Workout nur mit dem eigenen Körper. Klingt auf den ersten Blick machbar – ist es auch!

Dieses Programm hat den immensen Vorteil, dass man nach zwei Minuten so viel mit Atmen beschäftigt ist, dass man seine nervigen Kollege vergisst und gleichzeitig die Bikinifigur für Martinique schafft. Die App hat als Fitness App einen großen Erfolg vorzuweisen. Sympathischerweise bedarf es KEINERLEI Hilfsmittel dazu außer den eigenen Muskeln.

Die ganz harten Konsorten machen es morgens direkt nach dem Aufstehen, um für die Schule schon mal gewappnet zu sein. Ich finde es abends als Sport besser. Wer Gleichgesinnte sucht, möge bei Pinterest nach Seven Minute Workout suchen und findet Menschen, die ähnlich verrückt sind zu Hauf. Wer ein wenig mehr abzunehmen hat, bis der Bikini in vier Wochen passt, macht einfach zwei mal sieben Minuten und steigert seine Durchgänge entsprechend weiter. Aber bitte probier’ es erst aus! Ich hielt mich für einen ziemlich sportlichen Menschen und habe nach der ersten Runde Seven wirklich aus dem letzten Loch gepfiffen.

 

Um dann abschließend nach getaner Arbeit (oder morgens nach dem ersten Workout) das Wohlfühlgefühl zu stärken, gibt es die Nahrungsinnovation aus der Küche im Glas: GrüneSmoothies bietet eine gute Anleitung für alle, die zu faul sind, ihr Gemüse zu kauen. Das einzige, was du für grüne Smoothies brauchst ist ein guter Standmixer oder einen Pürierstab. Am Anfang ekelt man sich vor der entstanden Farbe des Getränks, aber der Geschmack überzeugt. Zudem eignen sich diese Drinks super, um Grünreste von anderem Gemüse zu verwerten. Zum Beispiel esse ich inzwischen das Grün der Karotten im Smoothie und muss feststellen, ich habe den Kaninchen meiner Umgebung jahrelang echt leckeres Zeug übergelassen.

Die Kaninchen müssen nun sehen, wie sie zu recht kommen. Ich komme super zu recht mit der Ferienvorbereitung mit diesen Apps.

 

Über eure Kommentare und Ergänzungen freut sich

Wiebke

Wiebke Sausner ist Lehrerin an einem Gymnasium und hat schon mal hier ihre liebsten Apps für die Schule vorgestellt.

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