Das iPad mini im supermini Kurztest

Das iPad mini im supermini Kurztest

Das iPad mini im supermini Kurztest

 

Nun ist es gestern tatsächlich passiert: Ich hatte ein iPad mini in der Hand und konnte mir ein persönliches Urteil von diesem 'revolutionierenden' Gerät bilden. Ich hatte es zwar nur ca. 10 Minuten in der Hand, konnte aber die Apps, die für die Schule, oder das Arbeiten allgemein, gedacht sind, ansehen. Denn bleiben wir ehrlich, das iPad wird gerne als der ideale Couchcomputer gesehen – und das ist es mit Abstand. Das iPad mini lädt noch mehr als sein Vorgängermodell dazu ein, beim allmontaglichen “Wer wird Millionär?” gucken auf dem Sofa im Internet zu surfen, oder die Hülle und Fülle der Apps zu benutzten. Aber sein wir ehrlich, mit diesem 7,9″ Zoll Display, kann man nicht wirklich lesen oder tippen, oder?

Ich konnte eine Buchseite via iBooks lesen und war beeindruckt! Es einfach so in einer Hand zu halten, mit dem gefühlten Gewicht eines Kolibris. Das war schon ein anderes Leseerlebnis, als es auf dem “alten” 9,7″ Zoll und IMENS schwereren iPad. Also für das Lesen kann ich dem iPad mini ein Plus geben, aber schreiben?

Es im Hochformat mit beiden Händen zu halten und auf die kleine Tastatur zu tippeln, kann für kurze Eingaben reichen, lange Texte werden bestimmt schwierig – das konnte ich während meines Minitests nicht ausprobieren. Die Tastatur im Querformat kann zum Schreiben ausreichen, nur sollte man besser die Umlautetastatur deaktivieren, da sie zu viel Platz einnimmt. Die klassische Tastatur sollte für etwas mehr als die Googlesuche oder das eintippen von Kurznachrichten ausreichen.

Wie sieht es mit der Auflösung aus? So ganz ohne Retinadisplay – geht das noch? Ich selber benutze ein iPad2 und besitze ein iPhone 4s, also bin ich mit beiden Welten, der Hochauflösenden und der der Monsterpixel, vertraut. Mir sind die fehlenden Pixel des iPad mini während meiner Begutachtung nicht aufgefallen. Hätte ich das iPhone daneben gehalten, wäre ich bestimmt entgeistert gewesen, aber so hat es Spaß gemacht, die Apps in einer kleineren Größe abspielen zu können. In Real Racing 2 konnte ich ruckelfrei über die Piste sausen. Bad Piggies flogen ohne Probleme hin und her in Ihren tollkühnen Kisten. Aber dies sind die Dinge, die ich mit Couchcomputern in Verbindung bringe. Wie sieht es mit Pages, Numbers oder Keynote aus?

Ich persönlich fand es zu klein und zu fummelig, aber vielleicht lag es auch an dem fehlenden Smartcover, welches ich für unabdingbar für das Tippen auf dem Touchscreen halte. Pages kann man locker benutzten. Bei Numbers fällt die Größe – oder besser Kleine – des Displays deutlich auf. Es ist mir zu klein, alles genau in der Tabelle zu erkennen. Es sei denn, ich schob es quasi unter meine Brille ( Übertreibungen sind gewollt). Für Keynote gilt prinzipiell das Gleiche. Es ist umständlich die Buttons für die Animationen zu treffen.

Also könnte ich eine Klasse mit iPads mini – oder heißt es iPad minis? – ausstatten? Dafür spricht der Preis, es ist deutlich billiger als das iPad der vierten Generation. Aber Apple verkauft immer noch das iPad2, welches genau die gleichen inneren Werte aufweist, wie das iPad mini, also gleicher Prozessor und gleicher RAM, ist nur knapp teurer, dafür aber schwerer.

Als Alternativ für den zündelnden e-Book Reader ist das iPad Mini sicher eine Überlegung Wert. Das Couch Surfen wird auch noch einmal erleichtert sind gemütlicher. Aber eine Aternative zum Arbeiten mit dem großen iPad kann das iPad mini nicht sein, dafür ist es doch zu klein.

 

 

Comments ( 3 )

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  • Torsten und ich sind zwar FAST immer gleicher Meinung, bei diesem Thema allerdings gehen unsere Meinungen doch auseinander. Ich hatte das Mini ebenfalls eine Weile ‘ertastet’ und bin schwer begeistert! Ich war sehr voreingenommen an diese Sache herangegangen und wurde binnen Minuten eines Besseren belehrt. Es ist das iPad in aller Funktionalität, eben in kleiner… Apps, die wir schulisch nutzen, sind in meinen Augen weitgehend genauso nutzbar. Ja, Numbers ist schon gewöhnungsbedürftig, aber das sicherlich auch auf dem iPad. Die Zoomfunktion ermöglicht allerdings auch auf dem Mini eine nutzbare Oberfläche. Ich denke, das Mini wird eine Option für den schulischen Einsatz sein.

  • Verena

    Das Gewicht ist ein Aspekt der mich bisher immer von Appleprodukten abgeschreckt hat. Mit dem iPad mini ergibt sich da vielleicht ein Ausnahme. Würde der Spaß nicht so viel kosten (hier kostet es noch über 300 Euro) würde ich es mir probeweise mal anschaffen, aber ich werde erst noch ein wenig warten.

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