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Schweizer Partei macht Abneigung gegen PowerPoint zum politischen Thema

NachrichtenTablets 04.07.2011 22:00 PDT

Viele Leute mögen PowerPoint, Microsofts allgegenwärtige Anwendung zum Erstellen von Geschäftspräsentationen, nicht, aber nur wenige würden eine politische Position dazu beziehen. Aber genau das ist das Ziel der Schweizer Anti-PowerPoint-Partei (APPP) – neben dem Geldverdienen.

Laut APPP ist die Verwendung von Präsentationssoftware kostet die Schweizer Wirtschaft 2,1 Milliarden Franken (2,5 Milliarden US-Dollar) jährlich, während Präsentationssoftware in ganz Europa einen wirtschaftlichen Schaden von 110 Milliarden Euro (160 Milliarden US-Dollar) verursacht. APPP stützt seine Berechnungen auf ungeprüfte Annahmen über die Anzahl der Mitarbeiter, die jede Woche an Präsentationen teilnehmen, und geht davon aus, dass 85 Prozent dieser Mitarbeiter keinen Zweck in den Präsentationen sehen.

Das demokratische System der Schweiz ist bekanntermaßen partizipativ. Bürger können zu fast jedem Thema ein landesweites Referendum fordern, wenn sie die Unterschriften von 100 000 Wählern erhalten. Die APPP sucht Unterstützung für ein nationales Referendum zum Verbot der Verwendung von PowerPoint und anderer Präsentationssoftware in Präsentationen in der ganzen Schweiz. Sie plant auch, Kandidaten für die nationalen Wahlen im Oktober vorzustellen.

Die Ambitionen der Partei enden damit nicht: Ihre Website wird in den drei Amtssprachen der Schweiz, Deutsch, Französisch und Italienisch, veröffentlicht, Teile davon auch auf Kroatisch, Englisch, Russisch, Slowakisch und Spanisch.

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Wir möchten, dass die Welt diese Sache zur Kenntnis nimmt. Und die ganze Welt kann reden und mitmachen, wenn sie sich für die Menschen aus aller Welt öffnet. Wir sind offen für alle anderen Weltsprachen, wir brauchen nur die Freiwilligen, um die Website in diese Sprachen zu übersetzen, sagte Parteigründer und Präsident Matthias Poehm, ein Rednertrainer aus Bonstetten bei Zürich. Wir haben Mitglieder, Freiwillige, die so gerne mitgemacht haben und die die gesamte Website ins Kroatische übersetzt haben. Das gleiche ist mit der Website auf Slowakisch.

Poehm ist nicht der Erste, der eine Abneigung gegen PowerPoint äußert. Im Jahr 2003 veröffentlichte Edward Tufte, ein Spezialist für die visuelle Darstellung numerischer Daten, einen Aufsatz The Cognitive Style of PowerPoint, in dem er der Software vorwarf, unsere Denkfähigkeit zu beeinträchtigen. Und letztes Jahr warnte die New York Times: We Have Met the Enemy and He Is PowerPoint, ein Essay über die Verwendung von durch das US-Militär unverständliche Folienpräsentationen seine Strategie zu vermitteln.

Internationale Unterstützung für die Ziele der APPP mag vorhanden sein, aber von den 100.000 Schweizer Unterstützern, die sie braucht, um ein Referendum zu erzwingen, ist die Partei noch weit entfernt: Seit ihrer Gründung am 5. der Beitritt ist kostenlos.

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Eine Sache, für die Parteimitglieder bezahlen müssen, ist das vollständige Parteiprogramm, das in dem von Poehm verfassten Buch The PowerPoint Fallacy enthalten ist. Partymitglieder zahlen 17 €, 10 € Ermäßigung auf den regulären Preis.

Ist das also nur ein Werbegag?

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Ja, es ist ein Werkzeug, um für mein Buch zu werben. Damit sei es aber noch nicht getan, teilte Poehm per E-Mail mit.

Dieses Thema wird allen bewusst gemacht, die noch nicht wissen, dass es eine Alternative zu PowerPoint gibt und mit dieser Alternative erzielen Sie nachweislich drei- bis fünfmal mehr Wirkung und Spannung beim Publikum als mit PowerPoint. er sagte. Wir wollen … dass Schüler in Schulen nicht mit Notenabzügen bestraft werden, wenn sie PowerPoint nicht nutzen, sagte er.

Die Alternative ist für Poehm das bescheidene Flipchart, das er für die Kreativität schätzt, die es fördert, und den Reiz, die Präsentation live zu sehen.

Poehms Ziel mit der APPP sei es nicht wirklich, den Einsatz von Präsentationssoftware zu verbieten, sagte er. Wir wollen nur, dass die Leute sich dieses Problems und der Alternative dazu bewusst werden. Die Lösungen sind verfügbar, aber niemand nutzt sie.

Microsoft reagierte am Montag nicht auf eine Bitte um Stellungnahme zu Position und Plänen der APPP.