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Toshiba stellt Bluetooth-basierten „Pocket-Server“ vor

NachrichtenTablets 23. April 2002 17:00 PDT

Toshiba Corp. hat kürzlich seinen Bluetooth Pocket Server vorgestellt. Ausgestattet mit einer 1,8-Zoll-Festplatte, die bis zu 5 GB fasst, kommuniziert das Gerät drahtlos mit anderen Bluetooth-fähigen Peripheriegeräten und Computern.

Toshiba geht davon aus, dass der Bluetooth Pocket Server sowohl Verbraucher- als auch Geschäftsanwendungen haben wird. Bei der Ankündigung des neuen Produkts zitierte Toshiba die Fähigkeit des Bluetooth Pocket Servers, mit Bluetooth-fähigen Fernsehern, PDAs, Mobiltelefonen, PCs und Digitalkameras sowie Druckern und Projektionsanzeigesystemen zu interagieren. Außerdem verfügt das Gerät über eine integrierte USB-Schnittstelle.

Apple ist kürzlich auf den Bluetooth-Zug aufgesprungen und hat eine Technologievorschau veröffentlicht, die es jedem mit USB ausgestatteten Mac ermöglicht, über den drahtlosen Kommunikationsstandard zu kommunizieren, wenn er mit einem von D-Link hergestellten USB-Bluetooth-Adapter ausgestattet ist (von Apple über seine Website verkauft).

Bluetooth ist ein aufkommender Kommunikationsstandard für Peripheriegeräte, der es Geräten ermöglicht, Daten innerhalb von etwa 9 m voneinander auszutauschen. Es scheint von PDA- und Druckerherstellern sowie anderen Herstellern von Computerperipheriegeräten an Fahrt zu gewinnen. Einige Unternehmen wie Toshiba rechnen auch im Consumer-Bereich mit einer steigenden Nachfrage nach Bluetooth.

Mit einem integrierten Lithium-Ionen-Akku könnte der Bluetooth Pocket Server laut Toshiba etwa sechs Stunden ohne Aufladen oder bis zu 150 Stunden im Standby-Modus betrieben werden. Das Aufladen dauert etwa drei bis vier Stunden.

Toshiba erwartet, den Bluetooth Pocket Server noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen, und rechnet mit einem Preis von etwa 50.000 Yen oder etwa 385 US-Dollar zum heutigen Wechselkurs.