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US-Regierungsausschuss genehmigt IBM- und Lenovo-Deal

NachrichtenTablets 8. März 2005 16:00 PST

IBM Corp. gab am Mittwoch bekannt, dass es die endgültige Genehmigung der US-Regierung zum Verkauf seiner PC-Sparte an den chinesischen PC-Anbieter Lenovo Group Ltd. erhalten hat und erwartet, den Deal bald abzuschließen.

Die US-amerikanische Federal Trade Commission stellte Anfang Januar fest, dass die 1,75-Milliarden-US-Dollar-Übernahme den Kartellgesetzen entspricht.

Doch der Deal stieß auf ein weiteres Hindernis: Das Committee on Foreign Investment in the US (CFIUS), bestehend aus Vertretern von 12 Behörden und unter dem Vorsitz des Finanzministeriums, beschloss Ende Januar, zu prüfen, ob die chinesische Regierung die Regierungskontakte von IBM nutzen kann und Spionageverträge.

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CFIUS hat am Mittwoch vor Ablauf der Frist am kommenden Montag entschieden, dass die Fusion die nationale Sicherheit nicht gefährdet.

Wir erwarten, den Deal im zweiten Quartal abzuschließen, sagte IBM-Sprecher Clint Roswell.

Der Deal schafft den drittgrößten PC-Hersteller der Welt und ist der erste Zusammenschluss großer US-amerikanischer und chinesischer Unternehmen. Infolge des Deals wird der Welthauptsitz der Lenovo Group von Peking nach New York verlegt.

IBM wird Vertriebsunterstützung durch ein bestehendes Vertriebspersonal von ca. 30.000 und über seine Website bieten. Lenovo Produkte werden auch über IBM PC-Spezialisten verkauft, die zu Lenovo wechseln werden.

IBM Global Financing und IBM Global Services werden die bevorzugten Anbieter von Lenovo für Leasing- und Finanzierungsservices bzw. für Garantie- und Wartungsservices sein. Lenovo darf die weltweit anerkannte Marke IBM jedoch nur fünf Jahre lang verwenden. Durch den Deal erhält IBM einen Aktienanteil von 18,9 Prozent an Lenovo.

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Laut IBM war das CFIUS-Endorsement die letzte Genehmigung, die für den Zusammenschluss erforderlich war.